Die fidele Schneiderin Teil 3
So schwer war Daniel lange kein Spätdienst gefallen. Er war ja auch noch nie so überanstrengt zur Arbeit gegangen. Als er nach acht nach Hause kam, fuhr ihm der Schreck in die Glieder. Seine Frau war scheinbar gerade aus dem Bad gekommen. Sie hatte nur das Badetuch über die Brust geknotet. Als er in die Diele trat, ließ sie es einfach fallen und lockte: “Mir ist schon den ganzen Tag so. So furchtbar nach dir.”
Er hatte Glück. Ihr war nicht nach einem Quickie. Fürchterlich verspielt war sie an diesem Abend, wollte lange gestreichelt und geküsst werden und tat es mit der gleichen Ausdauer an ihm. Als sie auf der Couch lagen, war ihm, als holte sein Körper aus verborgenen Ecken die letzten Reserven. Das hätte schief gehen können. Sie hatte natürlich nach der Anprobe gefragt. Wenn er an diesem Abend bei ihr versagt hätte!
Die zweite Anprobe verlief beinahe wie verabredet. Schon hinter der Wohnungstür küsste er seine Schneiderin innig. An ihrem berauschenden Duft ahnte er, wie sie sich auf diese Stunde vorbereitet hatte. Als er aus der Hose stieg und nach seinem Anzug greifen wollte, rief sie locker: “Nein, mein Lieber, erst musst du entspannen. Sonst sieht es wieder nicht nach Maßanzug aus.” Ihren Kittel legte sie diesmal selbst ab. Ganz nackt war sie darunter. Nach einem innigen Kuss griff sie zu seinem Penis und zog ihn daran sanft zu einer Tür, hinter der er ihr Schlafzimmer vermutete. Das war es wirklich. Sie machte mit ihrem Drängen deutlich, dass sie es an diesem Tage in aller Gemütlichkeit wollte. Als sie sich lang ausstreckte, konnte er sich nicht zurückhalten, sie nach allen Regeln der Kunst durchzuwalken. Masseur war nun mal sein Beruf. Seine Hände sehnten sich danach, diesen herrlichen Körper professionell zu bearbeiten. Mit einem geschickten Griff drehte er sie auf den Bauch und begann eine irre Rückenmassage. Als der Po und die Oberschenkel an der Reihe waren, musste sie ihren Mund auf die Unterlage drücken, sonst hätte sie laut herausgeschrieen. Wie ein Geschlechtsakt waren ihr seine Griffe. Noch viel schöner wurde es, als sie sich wieder auf den Rücken legen durfte und er an ihren Füßen massierte. Sie war an den Fußsohlen nicht nur kitzlig. Da gab es an einem bestimmten Punkt noch ein ganz besonders Gefühl. Er knetete die Fußsohlen, und ihr war, als braute sich in ihrem Unterleib ein mächtiger Orgasmus zusammen. Langsam arbeitete er sich von den Füßen nach oben. Von vorn massierte der die Schenkel so geschickt ungeschickt, dass er mit den Daumen immer wieder über die Schamlippen fuhr. Er tat es so lange, bis er sicher sein konnte, dass sie zum zweitenmal abfuhr.
Mit einer bittenden Geste zog sie ihn neben sich. Sie griff nach seinem Penis und sagte cool: “Mit den Händen kann ich leider nicht so perfekt massieren. Wenn du mit den Lippen auch vorlieb nimmst?”
Nach dem letzten Wort schnappte sie schon zu. Oh ja, von dieser Massage verstand sie etwas. Liebend gern hätte sie es von ihm aus bis zum süßen Ende machen können. Sie wollte es anders. Mit einem eleganten Schwung saß sie mit dem Gesicht zu seinen Füßen auf seinen Schenkeln. Ein optischer Genuss für ihn, wie sich von seinen Augen ihr süßer Po in wilden Bewegungen hob und senke. Ganz aus dem Häuschen war sie, wahrscheinlich noch aufgekratzt von der besonderen Massage. Sie hatte sich mit ihrem höllischen Tempo wohl vertan. Er konnte sie nicht mehr bremsen. In allerletzter Sekunde schrie sie ihm zu, dass sie die Spirale hatte. Auch wenn sie es nicht mehr gerufen hätte, es zog so plötzlich in seinen Lenden, dass er nicht anders konnte, als sich wonnig in ihr zu verströmen. Dunja fiel mit einem spitzen Aufschrei auf seinen Beinen in sich zusammen. Der Druck ihres Po in seinen Schoß ließ allerdings nicht nach. Daniel war über sich selbst erstaunt, dass er nach ein paar Minuten gleich noch einmal mobil werden konnte.

